(Erklärung von Gabriele ab dem Absatz "Gott spricht heute wieder";
zuvor: Einführung der Redaktion des Verlages)

Liebe Leserin, lieber Leser !

Seit rund 25 Jahren ereignet sich auf dieser Erde etwas, was viele Zeitgenossen nicht mehr für möglich hielten: Gott spricht wieder durch einen Propheten zu Seiner Menschheit. Unglaublich erscheint dies nur jenen, die vergessen haben, dass dies in allen Zeitepochen geschah - durch die großen Propheten des Alten Testaments und vor allem durch Jesus von Nazareth, den größten Propheten aller Zeiten. Auch bei den ersten Christen, die in der unmittelbaren Nachfolge des Nazareners standen, gab es die prophetische Kommunikation mit der geistigen, der göttlichen Welt, was auch noch in der Bibel anklingt.
Doch dann wurde der Strom des Gottes-Geistes blockiert - durch eine Kirche der Macht und der Grausamkeit, die sich zwischen Gott und die Menschen stellte und den Geist durch die Dogmen von »Schriftgelehrten und Pharisäern« ersetzte. Diese verdrängten, was Jesus von Nazareth angekündigt hatte: »Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen« (Joh. 16, 12 f.). 
Dies geschieht heute nach der Überzeugung der Urchristen im Universellen Leben durch eine Frau, Gabriele aus Würzburg, die als Sprachrohr Gottes dient und die Lichtsprache des Geistes im prophetischen Wort vernimmt und sie an die Menschen weitergibt. Der Gottes-Geist übermittelte durch sie ein großes Offenbarungswerk. Die Verfälschungen der Lehre des Jesus von Nazareth durch die Texte der Bibel und die Dogmen der Kirche wurden durch die Prophetie für die Jetztzeit überwunden. Die Lehre und das Leben des Nazareners erstrahlen in neuem Licht. Der Christus-Gottes-Geist lehrte den Inneren Weg zu Gott. 
Alle, die ihn hörten, hatten mehrere Jahre hindurch die Möglichkeit, ihre inneren Schritte auf diesem Weg ohne äußere Aktivitäten zu machen. Dann rief der Gottes-Geist dazu auf, die Lehren der Bergpredigt gemeinschaftlich in die Tat umzusetzen, durch die Gründung von Sozialeinrichtungen, Bauernhöfen und Handwerksbetrieben, um im urchristlichen Miteinander zu leben und zu arbeiten. Für die Menschen in den so entstehenden Christusbetrieben offenbarte der Geist die göttlichen Kommunikationsgesetze zwischen den Menschen und zwischen Mensch und Natur, zu den Tieren und zu den Produkten. Es entstand ein Betriebskonzept nach den Idealen der Bergpredigt und eine friedfertige Landwirtschaft mit neuen Gesetzmäßigkeiten für den ökologischen Anbau. Die Menschen, die nunmehr miteinander arbeiteten, fanden sich durch den Aufruf des Gottes-Geistes zu einer urchristlichen Gemeinde mit einer eigenen Gemeindeordnung zusammen. 

Und nun rundet der Gottes-Geist das große Geschehen durch einen weiteren Schritt ab: Er baut im Rahmen einer Stiftung ein Werk der Nächstenliebe für Natur und Tiere auf. Diesem Ziel dient auch dieses Journal. Welche Dimensionen dieses Werk hat, erfahren Sie in der nachfolgenden Erklärung der Stifterin Gabriele, die sie im Rahmen eines Interviews abgegeben hat. 
Gabriele, das Instrument Gottes für diese kosmisch bedeutsame Zeit, Seine Prophetin und Botschafterin, spricht selten von sich selbst und über sich schon gar nicht. Sie dient, sie opfert sich, sie ist ständig bereit, den Willen Gottes zu tun, weit über den Umfang, das Volumen, ihres ursprünglichen Auftrags hinaus. In allem und in jedem Augenblick geht es ihr um Gottes allumfassendes Werk für das Friedensreich, das die Propheten des Alten Testamentes angekündigt haben und von dem auch Jesus sprach.

Gott spricht heute wieder

Als wir Gabriele baten, uns in wenigen Worten das Wirken des Heiligen Geistes in dem göttlichen Werk auf dieser Erde aufzuzeigen, sagte sie uns folgendes:

»Seit etwa 25 Jahren habe ich das Prophetische Wort. Der Geist Gottes offenbarte ein umfangreiches Werk, das dem Friedensreich Jesu Christi gilt und das die Vorbereitung ist für das Kommen des Sohnes Gottes, des Christus Gottes. 
Wir befinden uns in einer unvorstellbaren Zeitenwende, die das Ende der alten, sündhaften Welt bringt. Gott, der Ewige, der Geist der Unendlichkeit, der in allen und in allem ist, gab den Kindern Gottes, zu denen auch wir Menschen zählen, die Freiheit. Er gängelt daher keinen Menschen und zwingt keinem Menschen etwas auf, z. B. an Seine Lehre zu glauben oder im Geiste der Liebe tätig zu werden.
Den großen Bogen des Prophetischen Wortes für das Friedensreich möchte ich nur kurz skizzieren, denn die Vielfalt, die in diesem Bogen vom Beginn des Prophetischen Wortes bis heute eingebettet ist, kann in Details gar nicht umfassend wiedergegeben werden. Doch eines ist gewiss, so offenbarte uns Christus des öfteren: Die Menschheit befindet sich in einer mächtigen Lichtzeit, in der das Prophetische Wort, einmalig in seiner Kraft, Tiefe, Fülle und Bandbreite, zu den Menschen und in die Atmosphäre der Erde strahlt. Der Christus-Gottes-Geist offenbarte und offenbart detailliert die geistigen Gesetze und die geistigen Lebensregeln für den Einzelnen und natürlich auch die all-umfassenden göttlichen Gesetzmäßigkeiten für das Friedensreich. Nach Jesus, dem Christus, der vor 2000 Jahren im Menschenkleid erschien, ist die Zeit, in der wir jetzt leben, die größte Lichtzeit. 
Vor ungefähr 20 Jahren begann der große Geist, den Inneren Weg zu lehren und gab ihn der Menschheit auch in der Schriftform bis zur Stufe des Ernstes, das heißt bis hin zur Anwendung des allumfassenden kosmischen universellen Gesetzes, die uns ermöglicht, in die ewige Heimat zurückzukehren. 

Der Innere Weg zu Gott 

Durch den Cherub der göttlichen Weisheit, für uns Menschen Bruder Emanuel genannt, lehrte der Ewige – über Sein Instrument – zunächst die Stufe der Ordnung, die erste der vier Wesenheiten Gottes, denn im kosmischen Sein ist alles geordnet, hat alles seinen Platz und seine geistige Funktion. Er offenbarte uns sodann Seine zweite Wesenheit, Seinen Willen – wir nennen sie auf dem Inneren Weg die Stufe des Willens. Der Wille Gottes ist das Es Werde, das Erwachen zur inneren Geistigkeit in dem Menschen, der in seinem Leben Ordnung macht und schrittweise die Ordnungsgesetze erfüllt. Das Es Werde, der gelebte schrittweise göttliche Wille, bringt dem Menschen innere Leuchtkraft, Stetigkeit, Klarheit und Weitsicht, das heißt, der Mensch gewinnt allmählich Einblick in jene Dinge, die die Institutionen Kirche als die so genannten »Geheimnisse Gottes« abtun. 
Die dritte Stufe des Inneren Weges ist die Wesenheit der göttlichen Weisheit. Weisheit ist Tat. Weisheit zu erlangen, heißt, im Geiste Gottes zu wirken, sich in das Gemeinschaftsleben Gleichgesinnter einzuordnen, die für das Friedensreich Jesu Christi tätig werden, die die Prinzipien Gleichheit, Freiheit, Einheit und Brüderlichkeit gleich Gerechtigkeit weitgehend erfüllen. Weisheit ist die tiefe und umfassende Erkenntnis seiner Mitmenschen aufgrund eigenen Verwirklichungspotenzials und das Erfassen dessen, was im Zusammenhang mit dem Menschen in allen Lebensbereichen im Großen wie im Kleinen abläuft. Weisheit ist die schöpferische Kraft, ist das Erkennen und das Schöpfen aus der Erkenntnis und somit die Erfüllung der höheren Gesetze. 
Die Stufe des Ernstes ist die vierte Wesenheit Gottes. Der Ernst ist die Ernsthaftigkeit, mit der der Mensch, der auf dieser Stufe ist, alles gewissenhaft und gerecht erfüllt. Die Stufe des Ernstes ist auch der Schritt in die allumfassenden kosmischen Gesetze des ewigen Seins. Diese Stufe zeigt auch den Gleichklang der Kräfte des Seins auf und die Kommunikation der Kräfte des ewigen Lebens. In diesen Gleichklang der Kräfte sind Geistwesen, Menschen, Naturwesen, die Natur, die Tiere, Pflanzen, Mineralien, jeder Planet einbezogen, denn alles ist ein großes Ganzes, die Einheit GOTT. Die vier Wesenheiten Gottes – Ordnung, Wille, Weisheit und Ernst – sind also Schöpfungskräfte. Auf die Gesamtheit der sieben Grundkräfte des Lebens, das Gesetz, bezogen, sind es die Tatkräfte Gottes. 
Die fünfte Grundstufe nennen wir die Geduld, es ist Gottes Güte. Als sechste folgt die Liebe, die am stärksten leuchtende, ausstrahlende und pulsierende kosmische Energie. Die siebte Kraft, die Barmherzigkeit, ist die Sanftmut Gottes. Diese drei Gotteskräfte, Geduld, Liebe und Barmherzigkeit, werden die Kindschaftseigenschaften genannt; sie machen das Wesen in Gott vollkommen.

Unser Ursprung ist Geist 

Wir Menschen sind geistigen Ursprungs. Daher liegt tief in unserem Innersten, ummantelt von den Seelenhüllen, die sich durch unser gegensätzliches Fühlen, Denken und Handeln bildeten, auch jetzt noch unser wahres ewiges, göttliches Wesen, in dem alle sieben Kräfte des göttlichen Gesetzes vollkommen erschlossen sind – das Geistwesen, nun vom Geröll unseres Gegensätzlichen, Allzumenschlichen verschüttet, gleichsam eingeschlossen wie in einem Kerker und weitgehend latent. 
Zu diesem vollkommenen Wesen in uns müssen wir als Mensch wieder hinwandern, also hineinwandern in unser Inneres, zu Gott und dem Göttlichen in uns. Dies geschieht auf dem Inneren Weg, indem wir unsere Gegensätzlichkeiten, die Zuwiderhandlungen gegen Gott, gegen Sein Gesetz, das alles in allem die selbstlos gebende, unpersönliche Liebe ist, unsere Sünden also, Schritt für Schritt erkennen und mit der Hilfe des Christus Gottes bereinigen. So wir das erkannte Ungute, das Negative fortan nicht mehr tun, erschließen wir ganz allmählich das, was tief in unserer Seele liegt. Es strahlt dann durch unsere Seele in unser Unter- und Oberbewusstsein und macht uns nach und nach zu Gottmenschen, vorausgesetzt, dass wir konsequent und stetig an uns arbeiten. Das ist der Innere Weg. Er gehört maßgeblich zum großen Bogen, in den das Friedensreich eingebunden ist.
Nachdem einige Brüder und Schwestern den Weg längere Zeit, also über mehrere Jahre, gegangen waren, rief der Ewige Menschen auf, so genannte Christusbetriebe zu errichten. Das sind Betriebe, in denen die Bergpredigt erfüllt wird, die Christus uns ausgelegt hat. Somit gab Er uns aus der Bergpredigt ein Betriebskonzept, das wir anwenden sollten, um die Betriebsenergie zu fördern und zu steigern. So können sich aus einem Betrieb durch ein gesetzmäßiges Arbeiten und Wirtschaften weitere Betriebe herausentwickeln, in denen all das an guten Produkten und ehrlichen Dienstleistungen bereitgestellt wird, was den Grundbedürfnissen von Menschen, Natur und Tieren dient, denn im Friedensreich Jesu Christi bedarf es der Nahrung, der Kleidung, des Obdachs und vieler Dinge mehr. 
Viele Menschen meldeten sich, da sie den Inneren Weg längere Zeit besuchten, und ich betone, dass viele den Inneren Weg besuchten. Sie gründeten Betriebe. Brüder und Schwestern gaben hierfür das materielle Rüstzeug; es war und ist das Geld, das wir in dieser Welt nun mal brauchen, um ein Fundament zu erstellen. 

Urchrist oder Unchrist? 

So mancher Bruder und manche Schwester gaben ihr Geld nur als Darlehen. Später dann, als gewisse andere Geschwister nicht das taten, was der Darlehensgeber wollte, als sie nicht auf das einschwenkten, was dieser sich vorstellte, zog der Bruder, die Schwester von heute auf morgen das Darlehen zurück, meist mit unerfreulichen Begleitumständen wie üblen Beschimpfungen, Nachreden und dergleichen. Dass solche Eingriffe in einen bestehenden Betrieb Lücken, gleich Löcher rissen, ist jedem verständlich, der schon mal einen Betrieb aufgebaut hat. Hinzu kam, dass so mancher, der nur Besucher auf dem Inneren Weg war und die Lehren und die Hinweise an sich selbst nicht verwirklichte und erfüllte, kaum Strahlkraft entwickelte, so dass er auch den Betrieb nicht führen und somit nicht halten konnte. Mit bösen Vorwürfen und Unterstellungen ging er und ließ die stehen, die sich Tag für Tag redlich bemühten, aus dem Betrieb einen wertvollen Christusbetrieb zu machen. 
So zog es sich durch die ganze Reihe von Betriebsgründungen für das Friedensreich Jesu Christi. Die einen kamen und wollten ihre Interessen durchsetzen, die der Bergpredigt zuwiderliefen; andere zogen ihr Darlehen aus den Betrieben zurück, weil sie nicht von außen entsprechenden Einfluss nehmen konnten; weitere wollten zwar einem Christusbetrieb vorstehen, jedoch nicht Christus nachfolgen durch die Umsetzung Seiner Lehre. So gab es einen sehr großen Wechsel unter den so genannten Urchristen – und ich bezeichne sie bewusst als so genannte Urchristen, denn so mancher erwies sich vielmehr als Unchrist, der es auf sein Gewissen nahm, das Werk des Herrn nicht nur zu belasten, sondern auch zu schädigen. Und so mancher, der sich großartig als Urchrist der Bergpredigt präsentierte, belastete schließlich durch seine Besserwisserei und seine fachliche Inkompetenz die im Aufbau befindlichen Betriebe schwer und nachhaltig. Es waren immer einige wenige, die die Fahne des Christus und der Bergpredigt hochhielten, die einsprangen, die richtig stellten, die die Betriebe sanierten und voranbrachten. Doch es gab und gibt heute noch Geschwister, die sich nur als Arbeitnehmer sehen und das große Ganze, den großen Bogen, das Ziel aus den Augen verloren haben.
Die Gemeindeordnung gilt für den Beginn des werdenden Friedensreiches, für Menschen, die sich ganz allmählich in die Ordnung des Inneren Lebens einfügen wollen. Doch so mancher, der in die Gemeinde kam, reihte sich nicht als wahres Gemeindeglied in die Gemeinschaft derer ein, die sich um Christus und Sein Wort scharten, die sich bemühten, den Balken im eigenen Auge zu finden und zu bearbeiten, um verständnisvolle Brüder und Schwestern zu werden und Christus und dem göttlichen Werk Hilfe und Stütze zu sein. So schädigten die zersetzenden, trennenden Gedanken und Worte über die Fehler und die vermeintlichen Fehler anderer das Gemeindeleben, denn sie lösten bei vielen weiteren Gemeindegliedern Unzufriedenheit, abträgliche Gedanken und Vorwurfshaltung aus. Die von solchen Störenfrieden produzierten Negativenergien zehrten auch an den Kräften jener, die bestrebt waren, Christus in der rechten Tat nachzufolgen. Vielen kam über persönlichen Ambitionen und Querelen das Bewusstsein abhanden, dass sie mit Gott, dem Ewigen, den Bund für das Friedensreich Jesu Christi geschlossen und Ihm das Ja gegeben hatten, die Schritte hin zur höheren Geistigkeit, zu höheren ethisch-moralischen Werten, zu tun. Etliche bezeichneten sich wohl als Christusfreunde, doch ging die Freundschaft oder gar die Treue nicht so weit, dass sie Seine Lehre wirklich angenommen hätten. Bei so manchen der Gemeindeglieder zog die Trägheit ein, die ihn vergessen ließ, dass das Friedensreich vor der Tür steht und dass der Teilplanet der Erde ein Aspekt des Ewigen Jerusalems ist, der gehoben werden soll, so dass das Neue Jerusalem erscheint, das Friedensreich Jesu Christi. 
Die meisten Menschen in der gegründeten Bundgemeinde Neues Jerusalem sprechen wohl von dem, was geschehen soll, doch sie selbst sind nicht unter denen, die sich voll dafür einsetzen, damit es geschehen kann. Das Neue Jerusalem, dem Menschen sich zugehörig fühlen, die Christus in ihrem Leben nachfolgen und dem Friedensreich zum Durchbruch verhelfen wollen, umfasst nicht nur Betriebe, sondern auch das Erdreich, aus dem die Strahlung des Ewigen Jerusalem hervortreten soll. Auch dieses muss gesetzmäßig aufbereitet und aufgebaut werden.

»Friedfertige Menschen werden das Erdreich besitzen«

Es ist alles offenbart und alles gegeben für das Errichten des Fundamentes für das Friedensreich Jesu Christi. Diesen großen Bogen – das Friedensreich als leuchtender Kristall Inneren Lebens, als großer Evolutionsschritt im göttlichen Plan der Heimführung all dessen, was verloren schien – haben nur wenige in sich erschlossen, weil die meisten nur auf ihr kleines Menschliches blickten und den Inneren Weg als Chance für ein aktives Leben in Christus nicht wahrgenommen haben; trotzdem zeigt der ewige Geist nun den letzten Schritt zur Vollendung des großen Bogens: Das Friedensreich entsteht mit wenigen Menschen, die bereit sind, Gottes Gesetze für das Friedensreich Jesu Christi zu erfüllen. Es hat begonnen. Menschen, die wahrhaft guten Willens sind, haben sich zusammengeschlossen, um das zu tun, was der ewige Geist schon längst offenbart hat. Der ewige Geist nahm die Mutter Erde zu Sich. Das heißt: Als die ersten Menschen die Erde bewohnten, vertraute Gott den Menschen die Erde an mit den sinngemäßen Worten: Macht euch die Erde untertan. Das sprach Er aus Seiner Liebe, und in Seiner Liebe hätten die Menschen die Erde als Einheit von Mensch, Natur und Tier sehen sollen. Die Menschen hätten die Erde pflegen und behüten, die Tiere als ihre kleinen Geschwister erkennen und behandeln sollen. Was aber daraus geworden ist, bedarf keiner weiteren Ausführung. Die Erde ist jetzt in den Händen des Ewigen und wird erst wieder an Menschen gegeben, wenn diese das erfüllen, was in der Bergpredigt steht: Friedfertige Menschen werden das Erdreich besitzen.

Doch der Ewige baut Sein Friedensreich auf. Bete und arbeite heißt das Gesetz, und etliche beten, indem sie Schritt für Schritt tun, was Gott ihnen offenbart hat, die Gesetze für das Friedensreich. Sie arbeiten mit dem ewigen Gesetz des Lebens, also mit dem Geist der Liebe, und sind vertraut mit Wesen der Natur und den Geistwesen. Sie wirken also zusammen mit den göttlichen Kräften. Sie sind bestrebt, Wälder, Wiesen und Felder zu erwerben, das Land also zu erweitern, wo Tiere in Frieden, ohne Angst leben können, wo sie gute Nahrung finden, wo man für sie sorgt. Sie bauen die Felder gemäß den Gesetzen des Lebens an, es ist der friedfertige Anbau. Sie bemühen sich, mit den Tieren in Kommunikation zu kommen. Menschen, die guten Willens sind, pflegen die Wälder und helfen den Tieren, Frieden zu finden, auch mit den Menschen, denn Jesaja sagte schon: Der Löwe wird beim Lamm liegen, und ein Kind wird beide weiden. Diese Zeit ist angebrochen, leider mit wenigen Menschen, die die Voraussetzungen für das aktive Mitwirken erfüllen.

Das Friedensreich entsteht 

Wir Menschen können die Aufgabe, als Kinder Gottes die Erde zu bewahren und mit ihren Mitgeschöpfen zu bewohnen, erst dann erfüllen, wenn wir aus unserem Egoismus heraustreten und verstehen lernen, dass unsere Mitgeschöpfe fühlen und empfinden, ähnlich wie wir. Ein kleines Gärtchen mit einigen Vögeln zu pflegen, kann wohl dem einzelnen helfen, Kommunikation mit den Naturgeschwistern aufzubauen, doch die Zeit schreitet voran: Das Friedensreich drängt mit Macht aus der Erdseele empor. Die Strahlung der Erde auf dem Eiland bereitet sich vor, dem Friedefürsten, Christus, das Kommen im Geiste zu ermöglichen. Der große Wurf ist angesagt, und er vollzieht sich. Der Bogen ist gespannt. Das Friedensreich entsteht. Der Bogen heißt Gabriele-Stiftung, Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren. Dein Reich kommt, Dein Wille geschieht, Bete und arbeite.
Jedem, der in seinem Herzen verspürt, dass er dazu beitragen möchte, die Voraussetzungen zum Erstehen des Friedensreiches zu schaffen, steht frei, dies im Rahmen seiner Möglichkeiten zu tun.

Ihr fragt mich, wie ich mich fühle. Heute besser. Ich habe unsagbar gelitten unter meinen Brüdern und Schwestern, die Jesus, den Christus, durch ihr Verhalten immer wieder ans Kreuz nagelten. Ich danke Gott, dass einige wenige übrig geblieben sind, die Seinen Willen erkennen. Und ich weiß: Sein Wille wird getan werden. Jesus sagte sinngemäß: Viele sind gerufen, wenige sind auserwählt. So war es, so ist es. Der Kampf ist jedem gegeben: entweder für oder gegen Christus. Und wer kämpft für die gute Sache, der ist Sieger, Sieger über sich selbst und ein großer Helfer für das Friedensreich Jesu Christi.«

Wer das Werk der Nächstenliebe an Tieren und Natur finanziell unterstützen möchte, kann dies über folgendes Treuhandkonto tun:

Treuhandkonto Armin Grätzer
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Volksbank Main-Tauber 
BLZ 673 900 00
 

Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 12/00


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