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Film »Die Passion Christi« Der Kreuzestod war nicht notwendig Seit nahezu 2000 Jahren gedenken Menschen des Leidens und der Hinrichtung des Jesus von Nazareth. Heute, kurz vor Ostern im Jahr 2004, zeigen die Kinos in den westlichen Ländern die »Passion Christi« in allen Einzelheiten. Unterschwellig könnte dies auf den Eindruck abzielen, dass er letztlich besiegt wurde. Doch was geschah damals wirklich? »Das alles war notwendig«, lehren die Kirchen, »damit wir erlöst werden«. Nein, »das Leiden und der Kreuzestod hätten nicht sein müssen«, heißt es in der durch Prophetenmund gegebenen Botschaft aus dem All Das ist Mein Wort aus dem Jahr 1989 (http://www.das-wort.com/deutsch/). Vielen Gottsuchern fällt ein Stein vom Herzen, wenn sie sich zu dem Glauben durchgerungen haben, dass Gott niemals ein Blutopfer von Seinem Sohn zur Erlösung der Menschen forderte. Sondern dass Jesus zum Opfer hartherziger Menschen wurde – damals und immer wieder in den letzten 2000 Jahren. Brutale Phantasie Im Vordergrund des aktuellen zweistündigen Films steht die Darstellung der Gewalt an Jesus, was dem Streifen in den meisten Filmkritiken zum Vorwurf gemacht wird: »Nur Blut, Schmerzen, Hass«, »Pornografie der Gewalt«, »Frohe Botschaft für die Sado-Maso-Szene« (Die Zeit); »Nur Schrecken, keine Reinigung« (Die Welt); »Brutale Phantasie« (Süddeutsche Zeitung). In diesem Zusammenhang wird vielfach kritisiert, dass in einer Zeit, in der die Brutalität in den Gesellschaften weltweit zunimmt, der Film auch noch die Vorlieben solcher Zuschauer bedient, die sich mit Gewaltdarstellungen »voyeuristisch« unterhalten. Mancher andere Betrachter wiederum denkt sich: Was soll die Kritik? So schlimm war es halt damals gewesen, und ich kann jetzt besser mit dem leidenden Jesus mitfühlen. Die wenigsten Zuschauer können einen solchen Film jedoch unvoreingenommen betrachten. Denn wir leben in einer Gesellschaft, in der die katholische Kirche das Leiden und den Tod des Jesus seit Jahrhunderten auf ihre Weise gedeutet hat – eine Deutung, die Millionen von Menschen verinnerlicht haben: Demnach stünde hinter dem Geschehen ein zorniger Gott, der den Tod des Jesus als blutiges Sühneopfer für die Sünden der Menschen benötigte, um die daran Glaubenden zu erretten, während die anderen ewig verdammt würden. Mit dieser Deutung wird bis heute versucht, Gottsucher an die Sakramente und Rituale der veräußerlichten kirchlichen Kult-Religion zu binden, die das Verbrechen an Jesus täglich im »Messopfer« symbolisch wiederholt. Dabei erklären die katholischen Theologen, bei diesem Vorgang würde »real« Wein in das Blut von Christus und Brot in seinen Leib verwandelt, den sich die Gläubigen zur Festigung ihrer Erlösung dann einverleiben. Viele kirchlich gebundene Menschen steigerten sich in der Vergangenheit sogar so massiv in das damalige Hinrichtungsgeschehen hinein, dass es immer wieder zu Selbstgeißelungen oder gar zu Selbstkreuzigungen kam. Doch das hat Jesus nie gewollt, und auf diese Weise kommt man ihm, wenn man ihm selber glauben möchte, auch nicht näher. Denn Er gab z. B. als sein Vermächtnis weiter, »einander zu lieben, wie Ich euch geliebt habe«, wie es etwa im Johannesevangelium in der Bibel zu lesen ist. Jesus hat immer wieder betont, dass es auf das Tun des Guten ankomme, und er lebte es den Menschen auch vor. Mit der kirchlichen Version des Erlösungsglaubens hat dies aber nichts zu tun. Die Bedeutung des Kruzifixes Zwar beklagen sich auch die Kirchenvertreter, dass in dem Film
zu viel Blut fließt und zu wenig über die Botschaft von Jesus berichtet wird.
Doch hier müssten sie sich eigentlich selbst anklagen. Der Regisseur und
gläubige Katholik Mel Gibson hat es in seiner Kirche nicht anders gelernt. Und
im evangelischen Glauben genügt sogar »allein« der Glaube an die oben dargelegte
»Heilsbedeutung« des Kreuzestodes Jesu, das Tun eines Menschen spiele für das
Heil keine Rolle – ein krasser Widerspruch zur Lehre Jesu. Das ist wohl auch der Hintergrund dafür, dass ein solcher Film überhaupt gedreht wurde und warum ihn so viele Menschen sehen möchten. Die meisten Christen und ihre Anführer sind nach wie vor weit von dem großen Geist entfernt, der durch Jesus von Nazareth wirkte, und von Seiner Kraft der selbstlosen Liebe. Dabei könnte diese Kraft in jedem Menschen wirken, wenn man Seine Lehre befolgte. Denn Jesus war nicht auf dieser Erde, um sich hinrichten zu lassen, sondern um die Menschen in die innere Freiheit zu führen und mit ihnen die Erde im Geiste Gottes zu gestalten. Er wollte keine äußere Religion mit Priestern und goldverbrämten Häusern aus Stein, sondern Er lehrte, »das Reich Gottes ist inwendig in euch«. Wozu dann also immer wieder die Darstellung Seiner Hinrichtung? Die Erlösung Was Jesus
lehrte, z. B. die Bergpredigt, ist über alle Jahrhunderte hinweg noch teilweise
in der Bibel enthalten. Der tiefere geistige Hintergrund bei Seinem Tod jedoch
war den Menschen früher und heute verborgen und wurde erst in der Botschaft aus
dem All Das ist Mein Wort von Christus aufgedeckt.
Demnach hat sich ein Teil der Kraft des Christus, die aus der Urkraft Gottes
stammt, zum Zeitpunkt Seines leiblichen Todes in alle Menschen und Seelen als
Erlöserfunke eingepflanzt – ein für das menschliche Auge unsichtbarer Vorgang in
der geistigen Welt. Hätten mehr Menschen vor der Zeit Jesu nach den Geboten
Gottes gelebt, so die Offenbarung, dann hätte auf der Erde schon damals das
Friedensreich begonnen, das die großen Propheten Israels vorhergesagt hatten und
das Jesus, der Christus, mit Seinen Nachfolgern auf der Erde aufbauen wollte.
Und der »Erlöserfunke«, der seit dem Geschehen auf dem Hügel Golgatha allen
Menschen und Seelen Kraft gibt, ihr »Sündhaftes« zu erkennen und zu bereuen und
ihr Leben im Sinne der Gottes- und Nächstenliebe neu zu gestalten, hätte nicht
übertragen werden müssen. Niedergang – und Hoffnung Die Erlösung ist also ganz anders erfolgt, als von den Kirchen
gelehrt. In Das ist Mein Wort erklärt Christus dazu: »Was während zweitausend
Jahren fälschlicherweise in Meinem Namen aufgebaut wurde, schwindet dahin: eine
Macht, die sich zwar christlich nannte und nennt, jedoch nicht christlich war
und ist, die auf vielerlei Art und Weise Meinen Namen, Christus, missbrauchte
und missbraucht.« Gleichzeitig gibt Er Hoffnung und Trost: »Die Neue Zeit
erwacht und wird aus den Trümmern der Vergangenheit erstehen. Die Meinen werden
verwüstetes Land wieder zum Blühen bringen durch ihre selbstlose Arbeit.« Dann
wird niemand mehr gefoltert und gekreuzigt, und auch die Tiere und die Natur
müssen nicht mehr bestialisch leiden. Das ist es, was Jesus wollte, und für den
Durchbruch dieser Neuen Zeit tat Jesus alles, was Ihm nur irgendwie möglich war,
und dafür war Er bereit, auch den ärgsten Feind zu lieben. |
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