Das Weisse Pferd aktuell
  Nachrichten und Hinweise zum Zeitgeschehen aus dem Jahr 2006
Aktuellere Meldungen finden Sie hier

Hier gelangen Sie zu den Meldungen aus dem Jahr 2005

PS: Alle neueren Artikel finden Sie aufgelistet unter
http://ww3.das-weisse-pferd.com/Inhalt/2005-2008.html


Die Meldung über Roger Schutz und Taizé lesen Sie jetzt hier im Archiv
Die Meldung über die Politikerin Carla Bregenzer hier
Und über den Moderator Christoph Süß und seine Verleumdung von Minderheiten im Magazin Quer hier

                                             



1.1.2007 - Das Buch zum neuen Jahr: Wie die Kirche Warnungen vor der Klimakatastrophe lächerlich machte und bekämpfte - Lesen Sie "Der Schattenwelt neue Kleider", neu erschienen im Verlag Das Wort, siehe
http://das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s449de&type=desc

 

28.12.2006 - Zum
Elisabethjahr 2007 der Kirche: siehe "Der Theologe Nr. 30": Elisabeth von Thüringen - wie die Kirche zerstört und "heilig" spricht über die "heilige" Elisabeth und ihren kirchlicher Gebieter Konrad von Marburg



20.12. / 21.12.2006 -
Weihnachten - das Fest der toten Tiere?
- Maik Söhner von der Netzeitung führte ein Interview unter der Überschrift Das Fest der toten Tiere mit der Bestseller-Autorin Karen Duve (20.12.2006). Der Journalist hat damit den Nerv der Zeit getroffen. Das kirchliche und gesellschaftliche Weihnachtsfest ist in erster Linie das Fest der toten Tiere (siehe dazu eine Meldung über die Geburtstage Buddha und Jesus). So wurde auch für den Gaumengenuss des Papstes in der Nähe von Schwäbisch-Hall ein Reh umgebracht und der Kadaver in den Vatikan geschickt (Rhein-Neckar-Zeitung, 20.12.2006). Wer nach lebendigen Alternativen sucht, hier z. B. eine Weihnachtsgeschichte für Kinder und Erwachsene ohne Blut und Tod: Drei Kinder finden auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum zu den lebenden Bäumen.

PS: Vegetarische Weihnachtsmenüs finden Sie z.B. bei
http://www.lebegesund.de/11/de/prug/RZ-WN.html?session_id=1119915&server=02&firma=11&sprache=de

 

14.12.2006 - Inquisitionsprozess in Würzburg - Kirchenkritiker soll eingeschüchtert werden
Lesen Sie dazu eine Presseerklärung



11.12.2006 - Hausdurchsuchung: Landesbischof lässt Kritiker einschüchtern
   
http://ww3.steinadler-schwefelgeruch.de/aktuell/hausdurchsuchung.html

 

14.11.2006 - Michelrieth - die evangelische Sekte entlarvt sich
   
http://www.das-weisse-pferd.com/2006/evangelische_sekte_michelrieth.html
     vgl. auch http://www.steinadler-schwefelgeruch.de/buch/kapitel-3-9.html



9.10.2006 - Anhaltender Konflikt der Kulturen: Kirchliches Christentum - Islam:

Lesen Sie dazu:
Ursachen der Terrorakte: Die Kreuzzüge sind noch lebendig
     http://www.das-weisse-pferd.com/01_11/kreuzzuege.html



20.9.2006 - Papst verweigert den Evangelischen die Bezeichnung "Kirche" - Dass die katholische und die evangelischen Kirchen nicht "christlich" sind, wurde vielfach nachgewiesen (z. B. auch in Der Theologe Nr. 26). Dass die Katholiken ihrerseits den Protestanten aber sogar die Bezeichnung "Kirche" absprechen, wird von diesen meist verdrängt. Jetzt hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Peter Steinacker, anlässlich des Papstbesuches in Bayern wieder einmal daran erinnert. Steinacker wörtlich: "Seine [Benedikts] Formulierung ´unsere Freunde aus den verschiedenen Traditionen der Reformation` scheint freundlich zu klingen, ist in Wahrheit aber die diplomatische Vermeidung des Begriffs Kirche. Diesen Status billigt der Papst den Kirchen der Reformation nicht zu" (idea-spektrum, 38/2006). Zwar wurde in der "Gemeinsamen Erklärung" beider Großkirchen zur "Rechtfertigungslehre" aus dem Jahr 1999 kryptisch formuliert, die Evangelischen seien bei den katholischen Verurteilungen aus dem 16. Jahrhundert nicht mehr gemeint, obwohl sie damals selbstverständlich gemeint waren. Doch es blieben genügend andere Verurteilungen, so dass nach aktueller römisch-katholischer Lehre die Protestanten nach ihrem Tod in die ewige Hölle müssen, auch wenn der evangelisch-lutherische Innenminister Bayerns, Günther Beckstein, eigens für den Papst die Autobahn bei Regensburg sperren ließ. Es nützt ihm nichts. Zwei maßgebliche Lehrsätze, die dieses belegen, finden sich z. B. in dem römisch-katholischen Standard-Lehrwerk Der Glaube der Kirche: Lehrsatz Nr. 381 und Lehrsatz Nr. 369

 

14.9.2006 - Neu: Katholische Wallfahrt zum Grab eines Ketzers:
Lesen Sie Hintergründe zum Pilgerweg nach Santiago de Compostela.



13.9.2006 - Der Missbrauch des Internet-Lexikons Wikipedia
-
Lesen Sie, wie dort über religiöse Minderheiten hergezogen wird.



1.9. / 13.9.2006 - Ungeliebte Hintergründe zum Papstbesuch
- Lesen Sie dazu einige Kurzmeldungen unter http://www.theologe.de/2006_2.htm. Zu den Kosten des Papstbesuches lesen Sie http://www.freie-christen.com/papst-show.html

 

16.8.2006 - Wanderung auf Brunos Spuren: Sein letzter Blick ging nach Süden - Lesen Sie neu einen Erlebnisbericht zwischen Rotwand und Schliersee: sechs Wochen, nachdem dort der Bär Bruno erschossen wurde. Siehe auch zu den Hintergründen.
 


21.7. / 22.7.2006 - Wirtschaftsimperium Kirche: Neues zum "aggressiv" wachsenden Weltbild-Verlag. Er gehört der römisch-katholischen Kirche. Genauer: 14 Diözesen und der Soldatenseelsorge Berlin. Während die beiden großen Kirchen in Deutschland regelmäßig Anhänger von religiösen Minderheiten verhöhnen, diese zu Unrecht als "Wirtschaftsimperien" verleumden und Boykottaufrufe verbreiten (teilweise durch die von der Kirche indoktrinierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten*) investiert die Kirche in viele der größten Konzerne der Welt und zudem unmittelbar in das eigene Wirtschaftsimperium, das wirklich diesen Namen verdient - im Unterschied zu einzelnen kleineren oder allenfalls mittelständischen Betrieben von Kirchenaussteigern. So versucht die Kirche z. B. mit dem Weltbild-Konzern, den Medienmarkt "aufzurollen".  Lesen Sie dazu http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,427744,00.html. Siehe dazu auch unseren Artikel:
Wer das falsche Gebetbuch hat, darf wirtschaftlich vernichtet werden
       http://www.das-weisse-pferd.com/98_09/falsches_gebetbuch.html


* Vgl. dazu z. B. aktuell den niederträchtigen Beitrag des Magazins Quer (Bayerischer Rundfunk, Moderator: Christoph Süß) unter http://www.steinadler-schwefelgeruch.de/aktuell/querschlaeger.html. Bei solchen Sendungen hängen die "Journalisten" immer an den Lippen der kirchlichen Inquisitoren und ihrer Helfershelfer, und die einfachsten Grundregeln für seriösen Journalismus (z. B. Unvoreingenommenheit und Ausgewogenheit) werden mit Füßen getreten. Bei diesem Beispiel wurde das Team des Bayerischen Rundfunks vom einem evangelischen "Sekten"-Pfarrer berufsmäßig von Drehort zu Drehort geleitet, um eine friedfertige religiöse Minderheit in die Pfanne hauen zu können. Bereits im Jahr 2001 hatten Christoph Süß und Quer die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben auf das Übelste verleumdet.
 

20.7.2006 - Nahostkrieg: Lesen Sie dazu den Artikel
Wer steigt aus aus dem Kreislauf der Gewalt?
            http://www.das-weisse-pferd.com/02_04/kreislauf_gewalt.html



5.7.2006
-
Meldungen zur Erschießung des Bären Bruno und zu den geistigen Hintergründen finden Sie bei "Der Theologe"



29.5. / 4.10.2006
-
Papst Benedikt XVI. schweigt in Auschwitz zur Verantwortung der Kirche am Holocaust - Zur Ergänzung der Presseberichterstattung sei hier noch auf folgende Bücher verwiesen:
- David I. Kertzer, Die Päpste gegen die Juden - Der Vatikan und die Entstehung des modernen Antisemitismus, Propyläen-Verlag, Berlin - München 2001
- Daniel Jonah Goldhagen, Die katholische Kirche und der Holocaust, Siedler-Verlag, Berlin 2002
Siehe weiterhin die Artikel:

Papst Pius XII. - Warum schwieg der Papst zum Holocaust?
       http://www.das-weisse-pferd.com/97_23/pius_XII._juden.html
Die katholische Kirche und der Holocaust - Adolf Hitler: "Wir setzen fort das Werk der Kirche"
      
http://www.das-weisse-pferd.com/99_07/kirche_hitler.html



12.2. / 21.5.2006 - The Da Vinci Code - seit dem 18. Mai (Geburtstag des verstorbenen Papstes) ist die Verfilmung des Bestellers Sakrileg von Dan Brown in den Kinos zu sehen / Judas-Evangelium übersetzt - In dem Buch Sakrileg wird die These aufgestellt, Jesus sei in Wirklichkeit verheiratet gewesen und nicht auferstanden. Der Vatikan hatte bereits im Jahr 2005 zum Boykott des Buches aufgerufen: "Lesen Sie es nicht!" Der Roman sei "schändlich und unbegründet" und ein reines "Lügengebäude", so z. B. Kardinal Tarcisio Bertone (FAZ.Net, 16.3.2005). Könnte es sein, dass man in Rom deshalb so aufgeregt auf einen Roman und seine Verfilmung reagiert, weil man merkt, wie das eigene katholische "Lügengebäude" ins Wanken gerät, das man um Jesus herum aufgebaut hat? Denn eines ist klar: Jesus wollte keine Kirche. Und: Jesus war anders als ihn die Kirche darstellt.
In dem Bestseller "Das ist Mein Wort" (http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=s007de&type=desc) wurde im Jahr 1989 durch Prophetenwort aufgeklärt, was damals vor ca. 2000 Jahren wirklich geschah und welche Beziehung er zu Maria Magdalena hatte. Lesen Sie dort eine Antwort auf die Fragen: "War Jesus verheiratet?" und "Ist er auferstanden?"
Bereits Anfang April erschien eine Übersetzung des Judas-Evangeliums, das wohl Ende des 2. Jahrhunderts verfasst wurde. Demnach habe angeblich Jesus selbst Judas "um den Verrat gebeten - um sich von seiner körperlichen Hülle befreien zu können" (Spiegel online, 6.4.). So ein esoterischer Fanatismus passt jedoch nicht zu Jesus. Dann hätte er sich auch gleich selbst den religiösen Obrigkeiten ans Messer liefern können. Auch hier schafft "Das ist Mein Wort" mehr Klarheit und informiert, dass Judas Jesus tatsächlich verraten hat, den Verrat aber später bereute.
Weitere Überlegungen zum Opus Dei, der ja auch in The Da Vinci Code eine wichtige Rolle spielt lesen Sie in dem Artikel 1998: Morde im Vatikan: Was steckt dahinter. Enthüllungen der "Jünger der Wahrheit"
       http://www.das-weisse-pferd.com/00_13/morde_im_vatikan.html

Mehr zu den Kosten der Kirche und dem bevorstehenden Papstbesuch lesen Sie bei
       http://www.theologe.de/2006-02.htm

 


27.4. / 9.5.2006 - "Jesus kam auch für die Tiere" - größter deutscher Ostermarsch in diesem Jahr in Würzburg
-
Die Sorge um den Weltfrieden hat in diesem Jahr zu Ostern nur wenige Menschen mobilisieren können. In Frankfurt waren es mit 1.000 Teilnehmern wohl die meisten, in Berlin zählte man 650, in Würzburg leider nur 65. Dafür kamen dort 1.300 Demonstranten zu dem von den Landwirten von Gut Greußenheim angemeldeten Demonstrationszug unter dem Thema "Jesus kam auch für die Tiere" (900 blieben nach Polizeiangaben auch während der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz). Damit fand in diesem Jahr in Würzburg der größte Ostermarsch der Bundesrepublik stand. Leider wurde dieses Ereignis in Presse, Hörfunk und Fernsehen weitgehend totgeschwiegen. Nicht einmal dem Lokalblatt Main-Post war die größte Demonstration, die in Würzburg in letzter Zeit stattgefunden hat, ein Artikel wert. Lediglich im dort turnusmäßig erscheinenden Bericht der Würzburger Polizei erschienen 12 schmale und wenig aussagekräftige Zeilen. Dafür stehen in der Main-Post seitenweise positive Artikel über die Pfarrer der Umgebung und ihre Pfarreien, auch wenn nur sehr wenige Personen an den Ereignissen beteiligt sind. Die demgegenüber 1.300 von den Medien verschwiegenen Demonstranten setzten sich u. a. für die Abschaffung der Jagd ein und wiesen auf das grausame Leid der Tiere gerade vor den kirchlichen Feiertagen hin, zu denen sie geschlachtet werden. Mit Hinweis auf die entsprechende Lehre von Jesus, die in den apokryphen Schriften außerhalb der Bibel nachzulesen ist, plädierten sie auch für eine vegetarische Ernährung.
Zum Thema "Jesus kam auch für die Tiere" lesen Sie z. B. unseren Artikel Jesus war Vegetarier
       http://www.das-weisse-pferd.com/01_06/vegetarier.html



20.4.2006 - Gleich nach dem Urbi et Orbi: Priester erwürgte schwangere Geliebte und schnitt sie in Stücke - doch Kirche warnt weiter vor Andersgläubigen - Kaum war das "Urbi et Orbi" in Rom gesprochen (und der "Ablass" von allen "Sündenstrafen" erteilt), beging ein römisch-katholischer Priester in Mexiko gleich ein besonders schlimmes neues Verbrechen. Siehe dazu http://www.netzeitung.de/vermischtes/393433.html.
Der grausame Mord an der Frau, die ihren späteren Mörder, den Priester, bereits als Kind kennen gelernt hatte, ist ein weiterer Anlass für die Frage: Wann beginnt die Kirche, vor ihren eigenen Leuten zu warnen statt vor religiösen Minderheiten? Denn das, was die kirchlichen "Sektenbeauftragten" den Anhängern kleinerer Gemeinschaften unterstellen, sind meist Projektionen der eigenen Fehler, Vergehen und Verbrechen. Und wovor man bei missliebigen religiösen Minderheiten warnt, sind bei näherem Hinsehen vielfach dokumentierte Auswirkungen bzw. Auswüchse des eigenen kirchlichen Glaubens. In diesem Fall kann gefragt werden, ob der zweimal jährlich gewährte vollständige "Ablass" aller "Sündenstrafen" für gläubige Katholiken (zu Weihnachten und zu Ostern) nicht dazu beiträgt, die Hemmschwelle für neue "Sünden" und "Verbrechen" zu senken.
Zur Tätigkeit der kirchlichen "Sektenbeauftragten" bzw. Inquisitoren lesen Sie auch:
Wer das falsche Gebetbuch hat, darf wirtschaftlich vernichtet werden
       http://www.das-weisse-pferd.com/98_09/falsches_gebetbuch.html



17.4.2006 - "Teures" Urbi et Orbi - So reich ist die Kirche
-  
Angeblich hat der Ostersegen des Papstes allen Gläubigen einen vollständigen Ablass für die Folgen ihrer Sünden gewährt. Doch zu allen Zeiten mussten die Menschen für die unseriösen Versprechungen der Kirche tief in die Tasche greifen und den Segensspender entsprechend bezahlen. Eine kleine (unvollständige) Zusammenstellung des kirchlichen Reichtums findet sich auf den Internetseiten des Magazins Focus unter http://focus.msn.de/finanzen/geldanlage/vatikan

Lesen Sie dazu auch den Artikel Abzocker im Talar in
       http://www.das-weisse-pferd.com/02_01/abzocker.html
oder unsere achtteilige Serie Die Kirche und der Mammon, beginnend mit Teil 1 unter
       http://www.das-weisse-pferd.com/00_07/kirche_geld_1.html



8.4.2006 - Kurz vor Ostern: Hinrichtungsmaschinen fehlerhaft - Massaker an Gänsen verlangsamt sich, Massentötungen von Lämmern planmäßig
- Weil die neuen Hinrichtungsmaschinen (siehe unten) nicht richtig funktionieren, zieht sich die Massentötung in der von Vogelgrippe befallenen Zuchtfabrik in Wermsdorf/Sachsen in die Länge. Derweil kippte der von der CDU dominierte Bundesrat einige geplante Verbesserungen für die Tiere bei der grausamen Massentierhaltung von Hühnern. Die Hühnerbarone drohten zuvor mit Abwanderung nach Osteuropa, weil dort noch mehr gequält werden darf als in Deutschland. Planmäßig laufen dagegen die Vorbereitung zur massenhaften Abschlachtung der Lämmchen für den Osterbraten. Zur angeblichen Ehre von Jesu Auferstehung essen v. a. Kirchenchristen nach dem Kirchgang bevorzugt Lammfleisch (das so genannten "Osterlamm"). Vor ca. 2000 Jahren wurden die Lämmchen etwa zeitgleich mit der Hinrichtung von Jesus zum Passahfest massakriert - mehr als nur ein Symbol. Denn aus antiken Schriften außerhalb der Bibel geht hervor: Jesus kam auch für die Tiere (siehe die Schrift "Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier"). Zudem gilt: Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen (siehe die gleichnamige Schrift "Der Prophet", Ausgabe Nr. 16 http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=p016de&type=sampl)



26.3.2006 - Versuchstiere klagen - doch die Kirche verfälscht ihren Hilfeschrei
- Im Jahr 1999 erschien im Verlag Das Wort die Schrift "Der Prophet Nr. 15: Tiere klagen - der Prophet klagt an" (www.das-wort.com). Daran gibt der Prophet den gequälten Mitgeschöpfen eine Stimme, auch den so genannten "Versuchstieren". Am 20.5.2005 versuchte die Kirche, den Spieß umzudrehen. In einem ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Einweihung des neuen "tierexperimentellen Zentrums" der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, gab die evangelisch-lutherische Pfarrerin Christine G.-R. und der katholische Klinikseelsorger Hans B. den gequälten Tiere eine andere Stimme (zit. nach Tierrechte 4/05). Was ist die Wahrheit? Vergleichen Sie selbst. Siehe dazu auch unseren Artikel:
Tiere fragen: Warum müssen wir so leben ? - http://www.das-weisse-pferd.com/00_16/tiere.html


Der Pfarrer gibt
dem Tiere eine Stimme
 

Der Prophet gibt dem Tier eine Stimme

"Das Tier sagte, es sei ein Geschöpf Gottes, es habe Gefühle. Manchmal habe es keine Lust zu arbeiten, manchmal liege es aber auch wegen großer Schmerzen nur herum. Manchmal sei es traurig, weil Mitglieder seiner Familie gestorben seien. Es gehe ihm aber gut, wenn es sein neues Zuhause anschaue, für das die Menschen so viel Geld ausgegeben hätten [das neue Versuchstierzentrum] - nur für sie - die Versuchstiere. Es betont, die Tiere stellten sich zur Verfügung, täten ihr Bestes für gute Ergebnisse, sieht ihr [sein] Dasein als ihre [seine] Aufgabe, ihre [seine] Arbeit, ihren [seinen] Beruf an. Sagt, dass es kein leichter Beruf sei, weil am Ende der Tod stünde für das Wohl der Menschheit; die Versuchstiere erwarten dafür Achtung, Behutsamkeit, Sorgfalt und Dank an Gott. Auch wegen des Geschenks des Forschergeistes sollten die Wissenschaftler Gott danken."

"Es folgten Gebete, Lobpreisungen Gottes, das Zentrum wurde gesegnet."

"Ihr habt mir den Tod eingepflanzt, Elend und immer größeres Elend, Jammer, immer größerer Jammer, Schmerz und unerträgliche Pein. Was bringt euch das? Hört ihr Menschen nicht? Ihr Menschen, versetzt euch einmal in meine Situation, in mich hinein. Mit meinem Schicksal bin ich nicht allein. Millionen Ratten, Mäuse klagen gleich mir. Vernehmt ihr nicht das Weinen, das Schreien, das Wehklagen, den Schmerz eurer Tiergeschwister? Was wird einst eure Klage sein? Denkt daran: Grausamkeit bringt den Menschen, der grausam ist, nichts als wieder Grausamkeit. Mich ängstigen der Menschen kalte Herzen. Jetzt "forscht" ihr in meinem missbrauchten, geschundenen, toten Körper nach Beweisen dessen, was ihr erdacht habt. Was wird das Ergebnis eures Lebens sein?"
Und der Prophet ergänzt: "Wer denkt, dass Ruhm und Ehre in der Forschungsarbeit seiner Seele auf Dauer Gewinn bringt, der unterliegt der Täuschung. Eventuell heute erhält der ´Berühmte` einen Doktorhut, morgen ein schwarzes Leichentuch, so, wie seine Seele geworden ist. Die Wärme des Herzens haben viele der ´Wissenschaft` geopfert. Wenn es jedoch um das eigene Kätzchen und um das so niedliche Schoßhündchen ginge, das der Wissenschaft geopfert werden sollte, was würden die ´Besitzer` dazu sagen? Sie wären sicher empört, denn man kann das diesen Tieren nicht antun. Wer der Meinung ist, dass alle anderen Tiere anders empfinden als das Kätzchen und der Schoßhund, dessen Herz bleibt auf der Strecke der Eigensucht. Machen wir uns doch endlich bewusst: Jeder Mensch erntet seine Früchte, und er wird sie auch essen müssen. Für so manchen werden sie sehr, sehr bitter sein."




8.2.2006 - Der Konflikt um die Mohammed-Karikaturen
- Lesen Sie dazu den Artikel
Der Kampf der Kulturen - http://www.das-weisse-pferd.com/98_01/kriege.html
Darin heißt es u. a.: "Nicht im ´Kampf der Kulturen` kann die Zukunft der Menschheit liegen, sondern in der Suche nach der gemeinsamen Identität aller Menschen ..."



31.1.2006 - Steht die Politikerin Carla Bregenzer (SPD) noch auf dem Boden des Grundgesetzes? - Aufklärung über evangelische Inquisition
- Was ist nur in diese Frau gefahren? Wenn Menschen mit urchristlicher Gesinnung aus ihrer religiösen Überzeugung heraus für vegetarische Ernährung eintreten, dann sorgt sich die baden-württembergische Landtagsabgeordnete und selbsternannte "Sektenexpertin" Carla Bregenzer (SPD) gleich um das geistige Wohlergehen der Bürger und nimmt dies zum Anlass für eine Landtagsanfrage.
Nicht nur in dieser Anfrage, sondern immer wieder weckt die überzeugt evangelische Politikerin in der Bevölkerung gezielt Ängste vor religiösen Minderheiten. Diese Ängste und Vorurteile werden von den großen Kirchen seit Jahrhunderten geschürt. Viele der von der Kirche verfolgten Minderheiten wie z. B. die Katharer oder die Bogumilen achteten die Natur und lebten vegetarisch. Das war der Kirche schon immer ein Dorn im Auge.
Heute werden solche Ängste und Vorurteile von der Kirche willfährigen Politikern wie Carla Bregenzer in der Bevölkerung verbreitet. Will sie damit Mitglieder für die SPD oder für die evangelisch-lutherische Kirche werben, der sie angehört?
Schon Martin Luther forderte die Obrigkeiten auf, alle Prediger, die nicht von ihm ordiniert waren, dem "Meister Hans“, dem Henker, zu übergeben. Und nicht nur das: Er forderte die Landesherren zum brutalen Abschlachten der rebellischen Bauern auf. Er hetzte in hasserfüllter Weise gegen die Juden, deren Synagogen man anzünden und deren Talmude man verbrennen solle, die man zur Zwangsarbeit schicken solle usw. Er ließ im lutherischen Gebiet ebenso grausam Hexen foltern und verbrennen, wie es in katholischen Gebieten geschah. Und: Martin Luther leugnete den freien Willen des Menschen, der die Grundlage jeglicher demokratischen Gesellschaft ist. Wer aber den Bürger nicht für mündig hält und ihm kein Selbstbestimmungsrecht zugesteht, wie kann der eine demokratische Gesellschaft aufbauen? Steht also die evangelisch-lutherische Kirche wirklich auf dem Boden des Grundgesetzes – und mit ihr die Politikerin Carla Bregenzer, ein Mitglied dieser Kirche, das in der Öffentlichkeit kleinere Glaubensgemeinschaften bekämpft? Würde Martin Luther heute seine Rundumschläge gegen religiöse und soziale Minderheiten öffentlich verkünden, so müsste sich umgehend der Verfassungsschutz mit ihm beschäftigen. Doch Martin Luther muss gar nicht wiedergeboren werden. Es gibt ja Politiker, die sein Ungeist auch heute noch umzutreiben scheint. Politiker, die glauben, sie müssten die "armen, unmündigen Bürger“, davor bewahren, eigene Entscheidungen zu treffen – und sei es auch nur in Bezug auf ihre Ernährung ...
Das Verhalten der protestantischen SPD-Inquisitorin Carla Bregenzer gibt in dieser Hinsicht zu denken. Denn es weist ohne Zweifel Merkmale einer totalitären Denkweise auf. Deshalb: Seien Sie wachsam! Denn wie sagt schon ein bulgarisches Sprichwort: "Hast du den Bären heute in Nachbars Weinberg gesehen? Erwarte ihn morgen in deinem!“

PS: Mehrere Bürger wehren sich jetzt gegen das Gebaren der Inquisitorin unter dem Deckmantel der SPD. Lesen Sie dazu einen Handzettel, der über die "Arbeit" der Politikerin aufklärt unter
http://www.aussteiger.cc/gefaehrlichesekten/index.html



14.1.2006 - Deutschland kauft neue Tiertötungsmaschinen
- Im Jahr 2001 bekam man bereits einen Vorgeschmack zukünftiger Massentötungen. Ca. 400.000 gesunde Rinder wurden geschlachtet und auf Scheiterhaufen verbrannt, um den wg. BSE eingebrochenen Rindfleischpreis durch Senkung des "Angebots" wieder zu heben. Jetzt droht die Vogelgrippe mit vorsorglichen Massentötungen weit größerer Mengen an gesunden Tieren, die in der Nähe von infizierten Tieren lebten. Dazu wurde jetzt in Oberding bei München eine mobile Massentötungsanlage vorgestellt: Drei Menschen gleichzeitig hängen die Tiere mit Füßen in die Maschine. Per Fließband werden diese dann in ein Wasserbad getaucht und dort mit Stromschlägen getötet. Als Ergänzung dazu hat alleine der Freistaat Bayern noch drei weitere Vergasungsanlagen angeschafft, wo den Tieren mit CO2 der Garaus gemacht wird. Das "Positive" daran ist die möglicherweise mildere Todesart im Vergleich zum alltäglichen Normalfall, wo die Vögel, die für den Gaumengenuss des Menschen bestimmt sind, z. B. durch maschinelles Abreißen des Kopfes getötet werden. Oder wo man frisch geschlüpfte männliche Küken neben der Vergasung bei lebendigem Leib in der "Musmühle" zermalmt und zu Tierfutter verarbeitet: ca. 60 Millionen im Jahr; weil die "dumme" Natur offenbar nicht begreift, dass der Mensch weibliche Küken als "Nutztiere" braucht und keine männlichen.
PS: Das Töten in diesen barbarischen und immer roheren Ausmaßen ist nur möglich, weil die Kirche den Tieren vom Mittelalter (z. B. Thomas von Aquin) bis heute die unsterbliche Seele und die volle Leidensfähigkeit abspricht. Deshalb gelten Tiere im kirchlich-abendländischen Rechtsverständnis auch als "Sachen" und nicht als Lebewesen. Wer weiß, wann diese immer brutaleren Verrohung auch wieder verstärkt Menschen zum Opfer fallen?

Lesen Sie dazu die Artikel
Hühner Glück und Hühner-Qual - http://www.das-weisse-pferd.com/01_03/huehner.html
Im Namen der Rinder: Klage gegen Massentötungen
       http://www.das-weisse-pferd.com/01_03/rinder.html
Die Rinder Sara und Ben bleiben am Leben
       http://www.das-weisse-pferd.com/01_08/sarah_ben.html
Tiere fragen: Warum müssen wir so leben - http://www.das-weisse-pferd.com/00_16/tiere.html
Die Botschaft des Schöpfergottes an die Menschheit vom 27.2.2001: Hört auf, Fleisch zu essen
       http://www.das-weisse-pferd.com/01_04/prophetie.html

... und die Broschüre: Der Mord an den Tieren ist der Tod des Menschen
       http://www.das-wort.com/cgi/gen_article.cgi?article=p016de&type=desc&rtopic=kostenlos



11.1. / 25.1.2006 - Jägerbehörde im Landkreis Würzburg contra tierfreundliche Landwirte - Kann man einem Landeigentümer vorschreiben, dass und wie viel er jagen muss?
Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Situation oder ausführlichere Berichte.
Lesen Sie dazu auch unsere Artikel:

Pheromone in der Tiermast - Der Fortpflanzungsdunst aus Kuh- und Schweinestall entweicht auch in die Natur
       http://www.das-weisse-pferd.com/02_11/pheromon.html
       http://www.das-weisse-pferd.com/02_12/fortpflanzung.html


Der Prozess - Lesen Sie hier
 

Weitere kirchenkritische Meldungen finden Sie bei Der Theologe aktuell.



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