Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

März 2006


"Versuchstiere klagen" -
doch die Kirche verfälscht ihren Hilfeschrei

Im Jahr 1999 erschien im Verlag Das Wort die Schrift Der Prophet Nr. 15: Tiere klagen - der Prophet klagt an (www.das-wort.com). Daran gibt der Prophet den gequälten Mitgeschöpfen eine Stimme, auch den so genannten "Versuchstieren". Am 20.5.2005 versuchte die Kirche, den Spieß umzudrehen. In einem ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Einweihung des neuen "tierexperimentellen Zentrums" der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, gab die evangelisch-lutherische Pfarrerin Christine G.-R. und der katholische Klinikseelsorger Hans B. den gequälten Tiere eine andere Stimme (zit. nach Tierrechte 4/05). Was ist die Wahrheit? Vergleichen Sie selbst. Siehe dazu auch unseren Artikel: Tiere fragen: Warum müssen wir so leben? - http://www.das-weisse-pferd.com/00_16/tiere.html


Tierexperimentelles Zentrum: Der Pfarrer gibt dem Tiere eine Stimme
 

Der Prophet gibt dem Tier eine Stimme

"Das Tier sagte, es sei ein Geschöpf Gottes, es habe Gefühle. Manchmal habe es keine Lust zu arbeiten, manchmal liege es aber auch wegen großer Schmerzen nur herum. Manchmal sei es traurig, weil Mitglieder seiner Familie gestorben seien. Es gehe ihm aber gut, wenn es sein neues Zuhause anschaue, für das die Menschen so viel Geld ausgegeben hätten [das neue Versuchstierzentrum] - nur für sie - die Versuchstiere. Es betont, die Tiere stellten sich zur Verfügung, täten ihr Bestes für gute Ergebnisse, sieht ihr [sein] Dasein als ihre [seine] Aufgabe, ihre [seine] Arbeit, ihren [seinen] Beruf an. Sagt, dass es kein leichter Beruf sei, weil am Ende der Tod stünde für das Wohl der Menschheit; die Versuchstiere erwarten dafür Achtung, Behutsamkeit, Sorgfalt und Dank an Gott. Auch wegen des Geschenks des Forschergeistes sollten die Wissenschaftler Gott danken."

"Es folgten Gebete, Lobpreisungen Gottes, das Zentrum wurde gesegnet."

"Ihr habt mir den Tod eingepflanzt, Elend und immer größeres Elend, Jammer, immer größerer Jammer, Schmerz und unerträgliche Pein. Was bringt euch das? Hört ihr Menschen nicht? Ihr Menschen, versetzt euch einmal in meine Situation, in mich hinein. Mit meinem Schicksal bin ich nicht allein. Millionen Ratten, Mäuse klagen gleich mir. Vernehmt ihr nicht das Weinen, das Schreien, das Wehklagen, den Schmerz eurer Tiergeschwister? Was wird einst eure Klage sein? Denkt daran: Grausamkeit bringt den Menschen, der grausam ist, nichts als wieder Grausamkeit. Mich ängstigen der Menschen kalte Herzen. Jetzt "forscht" ihr in meinem missbrauchten, geschundenen, toten Körper nach Beweisen dessen, was ihr erdacht habt. Was wird das Ergebnis eures Lebens sein?"
Und der Prophet ergänzt: "Wer denkt, dass Ruhm und Ehre in der Forschungsarbeit seiner Seele auf Dauer Gewinn bringt, der unterliegt der Täuschung. Eventuell heute erhält der ´Berühmte` einen Doktorhut, morgen ein schwarzes Leichentuch, so, wie seine Seele geworden ist. Die Wärme des Herzens haben viele der ´Wissenschaft` geopfert. Wenn es jedoch um das eigene Kätzchen und um das so niedliche Schoßhündchen ginge, das der Wissenschaft geopfert werden sollte, was würden die ´Besitzer` dazu sagen? Sie wären sicher empört, denn man kann das diesen Tieren nicht antun. Wer der Meinung ist, dass alle anderen Tiere anders empfinden als das Kätzchen und der Schoßhund, dessen Herz bleibt auf der Strecke der Eigensucht. Machen wir uns doch endlich bewusst: Jeder Mensch erntet seine Früchte, und er wird sie auch essen müssen. Für so manchen werden sie sehr, sehr bitter sein."


Vgl. dazu auch:
Mensch und Tier - Absturz in die Barbarei durch das kirchliche Christentum

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