Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 19/98

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Eine Botschaft aus dem All:

Lasst euer Herz zu Gold werden!

Immer wieder fragen Leser nach "Offenbarungen" des Christus-Gottesgeistes. Eine Leserin schrieb uns: "Wo hat es das jemals gegeben, dass sich der Himmel in solcher Tiefe und Breite offenbart hat?" Wir geben deshalb an dieser Stelle wieder Worte des Christus Gottes aus einer Botschaft aus dem All weiter, gegeben am 11.9.1994:

Lesen Sie zum Thema "Offenbarungen Gottes in der heutigen Zeit" auch den Artikel Christus offenbart sich heute wieder und Warum schickt Gott einen Propheten?

»Ich Bin der Ich Bin, der Sohn des lebendigen Gottes, Christus, der Erlöser aller Seelen und Menschen. Höret Meine Stimme durch Prophetenmund. Nicht der Mensch spricht das Ich Bin, sondern der Geist der Wahrheit spricht durch den Menschen das Ich Bin.

Wer Meine Stimme vernehmen möchte, der erfasse das Prophetische Wort dem Sinne nach. Hört nicht nur auf das Wort, sondern lasst das Prophetische Wort in euren Herzen wirken. Dann werdet ihr aus dem Prophetischen Wort die Wahrheit erkennen, den Christus Gottes, der Ich Bin.

Ich Bin das Leben jeder Seele, Ich Bin das Leben in jedem Menschen. Ich war in Jesus von Nazareth und brachte der Menschheit die Gesetze der Himmel. Ich lehrte und verwirklichte sie, auf dass die Menschheit erkennen möge, dass Gott, der ewige Vater, ein schlichter, einfacher Gott ist, ein genialer Gott. Denn Gott, der Ewige, der Schlichte und Einfache, ist die Genialität selbst. Denn nur das Schlichte und Einfache ist genial, niemals das Überzogene, das Aufgesetzte - all das, was um Meine Lehre gemacht wurde.

»Ein Bild, auf dass ihr Mich besser verstehen könnt: Ihr seht eine duftende Rose, Ihr nehmt den Kelch in eure Hände und träufelt auf die Rose Wasser, auf dass sie wächst und weiter erblüht. Nur auf die Rosenblätter. Eines Tages müsst ihr feststellen, dass die Wurzel vertrocknet, denn nicht allein die Rosenblätter bedürfen des Wassers, sondern vor allem die Wurzel, aus der das Leben kommt. Ähnlich ist es mit eurem Körper. Wenn ihr nur auf den Körper blickt, diesen also nur beachtet, vergesst ihr die Wurzel, eure Seele, aus der das Leben kommt.«

Meine Lehre war und ist einfach, doch genial. Sie führt unmittelbar auf den Weg ins Vaterhaus. Wahrlich, wahrlich, Ich sage Euch: Wer sich mit Meiner Lehre befasst, der erkennt, was wahres Christsein bedeutet. In dieser Stunde Meiner himmlischen Offenbarung vernehmen Mich Zweifler, Andersgläubige und Christen. Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Das Christentum, das ihr von den so genannten institutionellen Kirchen hört, die sich christlich nennen, ist nicht Meine Lehre. Ich als Jesus von Nazareth habe weder Kardinäle noch Bischöfe eingesetzt, auch keinen Vertreter, der sich an die Stelle des Ewigen setzt. Ich habe euch die Lehre der Brüderlichkeit, der Geschwisterlichkeit gebracht, dass ihr alle Brüder und Schwestern seid, Kindern eines Gottes, vor Gott also alle gleich. Ich habe also keine kirchlichen Obrigkeiten eingesetzt, keine Dogmen, keine Zeremonien, keine Riten und keine Kulte. Ich habe nicht gesprochen, dass ihr euch Dome erbauen sollt, goldverbrämte Kirchen, Paläste verschiedener Art. Ich als Jesus von Nazareth habe euch gelehrt, dass jeder von euch der Tempel Gottes ist, und Gott selbst vertreten ist in jedem einzelnen von euch.

Gott, der Ewige, bedarf also keines Stellvertreters - Er ist selbst vertreten in dir, Mein Kind, in dir, o Mensch, im Zweifler, im Andersgläubigen, im so genannten Christen. In jedem ist Gott, das Leben, und jeder ist somit der Tempel Gottes.

Ich lehrte euch als Jesus von Nazareth die Zehn Gebote, die Gott durch Mose gab. Ich lehrte euch die Gesetzmäßigkeiten der Bergpredigt und zeigte euch damit den Weg ins Vaterhaus. Ich sprach auch sinngemäß, dass sich keiner Rabbi nennen soll; keiner möge sich über einen Menschen stellen, denn ihr alle seid Brüder und Schwestern und somit Kinder eines Vaters. Ich brachte euch den Gott der Liebe, der Güte, der in jedem von euch wohnt. Ich lehrte euch also den genialen Geist, das geniale Gesetz, einfach und schlicht.

Menschen, die Mir nachfolgen, bedürfen einzig äußerer Räume, um sich zu versammeln in der Gemeinschaft, um zu beten, um sich über ihr Leben auszutauschen, auf dass sie das Für und Wider erkennen, so dass der Christus Gottes, der in ihnen wohnt, die zentrale Mitte wird und die zentrale Mitte bleibt in ihrem Leben.

O erkennet: All euer Verbrämtes, das ihr christlich nennt, stellt Meiner Lehre gegenüber - dann wisst ihr, dass dies eine falsche Lehre ist. Jesus, der Christus, war schon immer der unangenehme Geist, auch in Jesus von Nazareth. Denn Ich pochte auf die Einfachheit und poche als Christus Gottes auf die Einfachheit, auf die geniale Lehre, das geniale, ewige Gesetz, das schlicht und einfach ist. Es heißt: Stelle dein Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln den Zehn Geboten und der Bergpredigt gegenüber, und du weißt dann selbst, was du an dir verändern musst. Das war die Lehre des Jesus, das ist die Lehre des Christus. So lehre Ich auch durch Prophetenmund.

Ich lehre euch, in die Worte hineinzuspüren. Ich lehre euch, den Sinn der Worte zu verstehen. Ich zeige euch mit Worten die ewige Heimat auf. Wer die Worte dem Sinn nach versteht und die Gesetze des Lebens mehr und mehr erfüllt, der wandert nach innen. Das ist der Innere Weg zum Herzen Gottes. Das ist der Weg zum Seelengrund, denn jeder Mensch besitzt den geistigen Leib in sich, der Seele genannt wird.

Das Reich Gottes ist also inwendig in euch. Das Reich Gottes ist das Leben. Jede Seele ist die Essenz des Reiches Gottes. Und der Eigentümer des Reiches Gottes, der Geist, der den Geistwesen das Leben gab, sie also schuf, Form werden ließ, ist in seinem Eigentum, in jedem von euch. Wo sucht ihr Gott, o ihr Menschen in allen Völkern dieser Erde? Auf wessen Stimme hört ihr? Wie lange noch wollt ihr das Verbrämte um das Christsein? Erkennt euch, jeder einzelne von euch, als Sohn und Tochter Gottes, und wisset, dass der Geist Gottes in euch wohnt.

Es bedarf also des Hineinwanderns zum Geist der Liebe, in den Seelengrund, wo das ewige Leben pulsiert, der Herzschlag Gottes, die unendliche Liebe. Ihr braucht keine goldverbrämten Kirchen und Paläste. Ich sage euch:

Lasst euer Herz zu Gold werden, indem ihr euer Sündhaftes mit Meiner Kraft bereinigt und nicht mehr tut, auf dass ihr in den Seelengrund findet und euch eint mit Dem, der euren geistigen Leib geschaffen, geschaut und gegeben hat. Ihr wurdet aus der Allgegenwart Gottes gegenwärtige, formgewordene Wesen. Ihr habt Zugang zu allen Reichen der Unendlichkeit, keine Himmelssphäre ist euch verschlossen, so euer Geistleib rein ist und wieder in Gott. Ihr seid gegenwärtige Wesen in der Allgegenwart Gottes, im Strom der Unendlichkeit. Und somit bedarf es des einen, rein zu werden.

Gehet in ein stilles Kämmerlein, und betet von Herzen. Dann wisst ihr, was es heißt, den Tempel Gottes zu spüren. Bemüht euch, mit eurem Nächsten Frieden zu halten. Dann erkennt ihr, dass auch euer Nächster der Tempel Gottes ist. Spürt in die Naturreiche hinein, ja in das ganze Universum, und erkennt, dass ihr ein Teil des Ganzen seid und somit Erben der Unendlichkeit. Dann werdet ihr gewahr, was es heißt, mehr und mehr in Gott zu leben. Dann braucht ihr nicht die so genannte Abgeschiedenheit, um Gott zu finden - ihr steht in der Welt für das Reich Gottes. Und ihr werdet auch in euren Partnerschaften und Ehen Frieden halten, weil ihr wisst, dass jeder der Tempel Gottes ist und dass jeder den Weg gehen wird, der nach innen führt zum Seelengrund. Das ist der Weg des Lebens. Das ist die christliche Lehre. Alles andere ist Verbrämung und hat mit der christlichen Lehre kaum etwas zu tun.

O erkennet: Jedem Menschen sind die Tage gegeben, auf dass er sich im Tag erkennt. Jeder Mensch hat jeden Tag andere Gefühle und Gedanken. Jeder Mensch spricht seine Sprache; entsprechend handelt er auch. Die Lehre des Christus Gottes besagt: Erkenne dich in deinen Sorgen und Nöten. Erkenne dich in deiner Krankheit. Prüfe also deine Gedanken, deine Gefühle, und wisse: Wenn diese nicht den Zehn Geboten und der Bergpredigt entsprechen, dann hast du gesündigt, und das ist dein Teil. Den trägst du verantwortlich - nicht der Christus Gottes, der dir beisteht, das, was du dir aufgelastet hast, zu erkennen, zu bereinigen und nicht mehr zu tun.

So mancher wird sagen: "Was kann ich dafür, dass ich so bin, wie ich bin? Ich habe all das Negative von meinen Vorfahren. Sie hatten dies schon in den Genen." Frage die Vorfahren, und sie würden sagen: "Das haben meine Vorfahren schon in den Genen gehabt." Könntest du diese Vorfahren befragen, so würden sie dir dasselbe sagen. Und so geht es hin bis zu Adam und Eva, der Menschwerdung durch den Fall.

O erkennet, was an Negativem in euren Genen liegt, das ist die Tradition des Falls, und daraus lest ihr auch eure Inkarnationen ab und erkennt, dass es die Reinkarnation gibt. Es ist kein Zufall, dass du diese Gene hast. Es ist kein Zufall, dass deine Seele sich einen solchen Körper ausgesucht hat. Die Strahlung deiner Seele, die Ursachen, die in deiner Seele liegen, gleichen deinen Genen. Und was, wie du sagst, über die Gene aktiv ist oder aktiv wird, das ist auch aktiv in deiner Seele.

O erkennet: Durch den Fall, durch die Sünde, hat sich ganz allmählich der Mensch herauskristallisiert. Ihr nennt die ersten Menschen Adam und Eva. Doch weit vorher waren es schon verdichtete Geistwesen, die allerdings noch nicht den dichten Körper hatten, den ihr Mensch nennt. In jedem Menschen befindet sich der geistige Leib, die Seele. Der geistige Leib gehört in das ewige Eigentum Gottes, in das reine Sein. Der Mensch ist der Gedankenkörper, der aus Gefühlen, Empfindungen, Worten und Handlungen besteht. Global gesprochen: Der Mensch ist der Gedankenkörper. Was also an Sündhaftem in den so genannten Genen liegt, was also an Sündhaftem in der Seele liegt, für das ist der Mensch verantwortlich, nicht der Geist Gottes. Der Geist Gottes trägt die Verantwortung für den geistigen Leib, denn der geistige Leib ist das ewige Leben und gehört in das ewige Reich.

Deshalb werde Ich auch beim Göttlichen-Prophetischen Heilen nicht den physischen Leib heilen; dafür trägt der Mensch die Verantwortung, denn es ist sein Gedankenkörper. Ich trage die Verantwortung für den geistigen Leib, für die Seele. Und so ihr eure Sünden erkennt durch die Tagesenergie, aus den verschiedenen Impulsen, die euch gegeben sind, und eure Sünden bereut, bereinigt und nicht mehr tut, wandle Ich, der Christus Gottes, in eurer Seele das Sündhafte um in Licht und Kraft. Licht und Kraft strahlen dann in euren physischen Leib. Und nun seid ihr selbst verantwortlich, was ihr mit dieser Kraft des Christus Gottes, der heilenden, helfenden und lindernden Kraft, macht. Gebt ihr euch selbst den Befehl "Ich bin gesund", gebt ihr euch selbst den Befehl "Ich stehe auf und wandle dem Lichte des Inneren zu" - oder sündigt ihr weiter?

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In den Worten "Dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin, und sündige fortan nicht mehr" übergab Ich euch schon als Jesus von Nazareth die Verantwortung für euren physischen Leib. Wie wollt ihr es halten? Wollt ihr die Ganzheitsheilung, die Heilung der Seele und des Leibes? Dann gedenkt des Seelenarztes, des Christus Gottes in euch, der die Seele heilt. Und gedenkt eurer eigenen Verantwortung für euren Körper. Wollt ihr die Christus-Gotteskraft, die vermehrt in euren Körper strömt, nützen, indem ihr Tag für Tag weiteres Sündhaftes erkennt, bereinigt und nicht mehr tut? Dann werden die Selbstheilungskräfte im Körper einsetzen, und ihr werdet gesunden. Dabei kann euch auch ein guter irdischer Arzt beistehen, so ihr auch das Vertrauen in Christus, in Mich, legt, der in euch ist. Das ist Heilung der Seele, das ist auch Heilung des Körpers. Erkennt: Ich heile eure Seelen.«


 


Quellen und Literatur zum Thema: http://www.das-wort.com/deutsch/gottesprophetie-aktuell/index.php


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