Das Weisse Pferd - Urchristliche Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik und Wirtschaft

Ausgabe 6/99

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Großbritannien: Frankensteins own country?

Gen-Kartoffeln lassen Gehirne von Ratten schrumpfen

Großbritannien wird derzeit von einem Gentechnik-Skandal erschüttert, der auch die Regierung in Mitleidenschaft zieht.

Versuchsratte
Ratten werden sehr häufig für Tierversuche "verbraucht"

Zunächst wurde bekannt, dass das staatliche Rowett-Institut den aus Ungarn stammenden Wissenschaftler Arpad Pusztai fristlos entlassen hat, weil er vor möglichen Gefahren der Gentechnologie gewarnt hatte. Pusztai hatte Ratten mit genveränderten Kartoffeln gefüttert und festgestellt, dass deren Organe und Gehirne schrumpften und ihre Immunabwehr geschwächt war. Den Kartoffeln hatte man ein "Schneeglöckchen-Lektin" eingebaut - einen Eiweißstoff, mit dem sich Schneeglöckchen gegen Insekten schützen.

Dieser Stoff schädigt, für sich genommen, die Ratten kaum. Wird er gentechnisch in eine Kartoffel eingebaut, so treten plötzlich Schäden auf, die Pusztai selbst nicht erwartet hatte: Er unternahm die Versuche, um die Unbedenklichkeit dieser Nahrung nachzuweisen. Doch er ging gründlicher vor, als in der Branche üblich - und besaß auch noch die Stirn und das Verantwortungsbewusstsein, seine Ergebnisse öffentlich zu kommentieren: Er warne davor, die britischen Konsumenten zu "Versuchskaninchen" zu machen.

Das kostete ihn seinen Job und fast seinen Ruf, denn ihm wurde "unwissenschaftliches Arbeiten" vorgeworfen. Erst heute, ein halbes Jahr nach seinem Hinauswurf, wurde Pusztai von über 20 Kollegen öffentlich rehabilitiert.

  • Dann erfuhr die Öffentlichkeit, dass das Rowett-Institut unter anderem "Fördergelder" vom Chemie-Riesen Monsanto erhält, der weltweit die Gentechnologie propagiert und vorantreibt. Diese Gelder machen nach Aussage des Instituts allerdings weniger als 1 Prozent seiner Einnahmen aus.

  • Schließlich kam noch heraus, dass der britische Wissenschaftsminister Lord Sainsbury bis zu seinem Amtsantritt Anteile an Biotechnologiefirmen besaß, die er heute von einem Treuhänder verwalten lässt. Nach Aussage des Südkuriers besitzt Sainsbury sogar "die weltweiten Patentrechte über genau das Gen, das derzeit in der Diskussion ist."

Kein Wunder, dass die Briten immer weniger Lust auf Gen-Food, auf genveränderte Nahrung haben. In der Presse wird sie meist als "Frankenstein-food" bezeichnet. Da hilft es wenig, wenn Premierminister Tony Blair öffentlich verkündet, er würde bedenkenlos genveränderte Nahrung essen. Der Guardian führte als Hintergrund für die kulinarischen Neigungen des Premiers an, dass die regierende Labour-Partei Gentechnik-Firmen finanzielle Anreize geboten habe, um ihre Unternehmungen in England weiter auszubauen. Außerdem arbeitet der frühere PR-Stratege von Labour, David Hill, heute als Medienberater bei Monsanto.

Inzwischen fordert sogar die Konservative Partei, drei Jahre lang keine weiteren gentechnisch veränderten Organismen zuzulassen, bis genauere Untersuchungsmethoden entwickelt sind.

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Worauf zielt die Genmanipulation?

Der Mensch und jedes Geschöpf Gottes stellt eine Einheit von Leib und Seele dar. Wird durch Gentechnik das materielle Erbgut eines Lebewesens verändert, hat dies auch Auswirkungen auf das Wesen, auf die Seele. Diese Gefahr besteht auch, wenn beim Menschen von außen veränderte Gene beispielsweise über die Nahrungsaufnahme in den Organismus eingeschleust werden.

Genmanipulation - Der gefühllose, willenlose, steuerbare MenschDiese können in den Steuerungsmechanismus des Gehirns eingreifen und bis zu Blockierungen der Gefühlsebene führen. Dazu heißt es in dem Buch Genmanipulation - Der gefühllose, willenlose steuerbare Mensch: "Wird die Gefühlsebene blockiert, kann der Bezug zum Göttlichen ausgeschaltet werden, so dass die Beziehung zum Mitmenschen auf völlig neuartige Weise beeinflusst wird. Wir sehen dann eventuell unseren Nächsten leiden, helfen ihm jedoch nicht, sondern blicken nur auf uns selbst, und schauen, dass wir durchkommen. Es kann sein, dass wir dann nur das tun, was die Obrigkeit befiehlt und hören nicht auf unsere moralische Verpflichtung, auf unser Gewissen."

(Das Buch "Genmanipulation - Der gefühllose, willenlose, steuerbare Mensch" enthält fachwissenschaftliche und geistige Aspekte der Gentechnik und war beim Verlag "Das Wort" erhältlich. Das Buch ist leider mittlerweile [2007] vergriffen. Auf Wunsch sind noch ältere Extrablätter aus dem Verlag "Das Weisse Pferd" zu dem Thema erhältlich. Lesen Sie dazu die Bedingungen unseres Lieferservice. Wir schicken Ihnen gerne noch ein Extrablatt zu (solange Vorrat reicht).


 


Lesen Sie auch die Artikel:

Gentherapie, Gen-Banken, Gen-Waffen, Ethnobombe, Ausgabe Nr. 1/1999

Gen-Mais tötet Schmetterlinge und vergiftet Ratten, Ausgabe Nr. 12/1999
Geist oder Gene - Auf dem Weg der Menschenzüchtung, Ausgabe Nr. 9/2000
Durch den Eingriff in die Gene: Fremdbestimmung statt Heilung, Ausgabe Nr. 10/2000
Gentechnik: Doppeltes Spiel von Kirche und CDU/CSU, Januar 2007

 

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