Zur Titelgeschichte des
Spiegel vom
25.5.1999 Was bleibt von Jesus Christus? schreibt uns ein Leser:

Ich wage nicht, die hier gemachten Äußerungen in ihrer vollen
atheistischen Darstellung zu akzeptieren, zweifle aber langsam selbst an
den Überlieferungen der Christus-Legenden. Sogar der Kindermord des
Herodes wird von Augstein [dem Herausgeber des "Spiegel"] negiert! Für einen Kommentar wäre ich sehr dankbar.
A. R. aus D.
Wir befragten dazu einen ehemaligen evangelischen Pfarrer. Nachstehend
seine Antwort:
Der Spiegel erkennt richtig, dass die Kirche das Leben und die
Botschaft des Mannes aus Nazareth bereits in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung
verfälscht und vielfach in ihr Gegenteil verkehrt hat. Die Recherchen des Magazins
stützen sich vor allem auf die wissenschaftliche Theologie. Diese betrachtete - ausgehend
von der "Aufklärung" im 17. und 18. Jahrhundert - immer größere Teile der
Überlieferung als Legenden ohne historischen Wert, weil sie naturwissenschaftlich nicht
beweisbar waren oder der menschliche Intellekt sie nicht erklären konnte. Dies ging so
weit, die Existenz von Jesus von Nazareth überhaupt zu bestreiten, was ja auch im Spiegel
erwogen wird. Viele räumten auf diese Weise mit den Unwahrheiten ihres katholischen oder
evangelischen Kinderglaubens auf und näherten sich dem Atheismus. Mittlerweile ist das
technisch-materialistische Weltbild aber überholt, und manches, was noch vor 100 Jahren
als Märchen abgetan wurde, gilt heute als real und wissenschaftlich erklärbar, z. B. das
Phänomen der Telepathie.
Als Evangelischer Theologe stellte auch ich mir eines Tages die Frage
"Was bleibt von Jesus Christus?" Was ist Legende, was ist Wahrheit? Und auch ich
gelangte vorübergehend zum Atheismus. Eines Tages stieß ich aber auf das Werk
Das
ist Mein Wort - Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung, welche die Welt nicht
kennt. (1114 S.; 13,00 €; Verlag DAS WORT; Tel.: 09391/504-135;
http://www.das-wort.com/deutsch/). Es ist ein
großes Offenbarungswerk, das durch das Prophetische Wort gegeben wurde. Christus selbst,
der in dem Menschen Jesus von Nazareth inkarniert war, legt darin Sein Leben und Seine
Lehre dar.