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Gott schweigt nicht Wenn der Vatikan nicht durch seine Gottferne für Gottesworte taub geworden wäre, wüsste er, dass Gott nicht schweigt, sondern unüberhörbar spricht – durch die Offenbarungen aus der göttlich-geistigen Welt, vermittelt durch das prophetische Wort Gabrieles, der Prophetin und Botschafterin Gottes für die Jetztzeit. Durch sie kam es erstmals im Jahr 1980 und erneut im Jahr 1992 zu einer brieflichen Botschaft an den Vatikan. Es handelt sich nicht um gewöhnliche Briefe; auch nicht um Briefe, durch die ein erleuchteter Mensch den Papst aufrütteln will. So etwas gab es in der 2000jährigen Kirchengeschichte bekanntlich schon öfter. Im vorliegenden Fall geht es noch um mehr. Denn der Christus-Gottes-Geist selbst offenbarte darin durch Seine Prophetin zweimal eine Botschaft an den Papst. Nachfolgend veröffentlichen wir erstmals Auszüge aus dem Brief aus dem Jahr 1992, der auf den vorausgegangenen Brief im Jahr 1980 Bezug nimmt. Es handelt sich um den wichtigsten Brief, den ein Papst je erhalten hat, denn er stammt von Christus. »Vor vielen
Jahren bat Ich die Obrigkeiten der katholischen Kirche, Mich, Christus, durch
Meine Prophetin anzuhören; denn Ich spreche nicht die Sprache der Menschen. Da
Ich nicht mehr Mensch Bin, bedarf es eines Instrumentes. Ich, Christus, wollte
Meine Prophetin in den Vatikan senden, um den Obrigkeiten zu offenbaren, wie es
mit ihrer Kirche steht, die Meinen Namen trägt – jedoch nicht die Kirche Christi
ist. Der vollständige Text dieser Christus-Botschaft an den Papst und
seine Kardinäle wurde am 23. März 1992 im Vatikan übergeben, und der Eingang des
Briefes amtlich bestätigt. Warum musste Christus Mensch werden? Dieser Frage ging Gabriele am 22.12.2002 beim Weihnachtsgastmahl der Urchristen im Universellen Leben nach. Sie sagte dazu sinngemäß: Beginnen wir bei Abraham. Abraham lehrte den Einen Gott.
Seine Familie verwarf ihn, weil sie der Vielgötterei angehörte, doch Abraham
hörte die Stimme des Einen Gottes und folgte dieser. Er selbst war ebenfalls
geprägt von der Vielgötterei, die auch bei ihm immer und immer mal wieder
durchkam. Aber die Stimme des Einen Gottes war für ihn das A und O, sie war für
ihn alles. Es kamen in der Zeit immer wieder Propheten, und es kam Mose. Mose führte die Israeliten aus Ägypten. Die Israeliten hingen an den Fleischtöpfen, doch Mose lehrte sie ganz allmählich den Einen Gott. Die Israeliten waren immer wieder unzufrieden, weil der Eine Gott nicht das tat, was sie von der Vielgötterei her wollten. So fielen sie immer wieder in die alte Tradition zurück, den vielen Göttern zu huldigen und ihnen Opfer darzubringen. Gott sprach zu Mose – und Mose ging auf den Berg Sinai; er empfing die Zehn Gebote. Als er vom Berg herabstieg, sah er, was das Volk tat: Einige Sprecher sammelten Armbänder, Halsketten – also Gold und Silber –, verschmolzen diese und schufen ein Goldenes Kalb. Um dieses Goldene Kalb tanzten die Israeliten; sie verehrten wieder die vielen Götter und riefen sie an zum Wohle ihres physischen Leibes. Als Mose das sah, zerschlug er die Zehn Gebote; er zerschlug
auch das Goldene Kalb. Mose empfing wieder die Gebote. Wie es jedoch mit den
Israeliten weiterging, kann nachgelesen werden: Sie brauchten ihre Priester, die
sie einkleideten; sie brauchten ihre Opfer, die sie auch Mose zuschoben; sie
brauchten ihre Fleischtöpfe – und Mose lehrte die Zehn Gebote. Sie nahmen die
Zehn Gebote an, doch lebten sie danach? Mit dem Fallgeschehen war es so weit, dass es nahe an der
Auflösung aller Formen war. Die Teilkraft der Ur-Kraft – Jesus, der Christus –
brachte aus Seinem göttlichen Erbe Energie in die Seelen der Menschen, wir
nennen diese Energie die erlösende Kraft. Das war der Stopp der Auflösung.
Infolgedessen kann das ewige Sein, das Reich Gottes, die Erde, können die
Planeten, auch die verdichteten Planeten in ihrer geistigen Existenz nicht
aufgelöst werden. Die Materie muss sich umwandeln, aber das Geistige, die
geistige Substanz, wird niemals aufgelöst, aufgrund der Kraft des Christus
Gottes. Es ist die Kraft der Erlösung, es ist die Kraft der Befreiung, es ist
die Kraft, die mit dem ewigen All-Gesetz in Kommunikation steht und die nie und
nimmer aufgelöst werden kann. Die Atmosphärische Chronik kommt ins Schwanken Was ist nun, nach zweitausend Jahren? Haben die Menschen die Lehre des Jesus, des Christus, - z. B. die Bergpredigt – an- und aufgenommen? Haben sie die Gebote Gottes, die auch Jesus lehrte, an- und aufgenommen? Ist die Masse der Menschen erfüllt von den Gesetzmäßigkeiten des Lebens, die Mose brachte und Jesus, der Christus? Wie sieht es heute aus? Das Geistige, das Göttliche, wird sich nicht auflösen. Die
Welt wird sich auflösen, nicht die Erde, nicht die kosmischen Planeten. Die Welt
zerstört sich selbst. Die Atmosphärische Chronik kommt immer mehr ins Schwanken und
kommt herab auf alle Menschen, die sich dem milliardenschweren Kalb zugehörig
fühlen; die weder warm noch kalt sind, weder für noch gegen Ihn. Es baut sich
die Christus-Atmosphäre auf für eine neue Erde. Und die Christus-Atmosphäre, die
sich aufbaut, bereitet auch den neuen Himmel auf, denn was sich im Positiven in
den Menschen und auf der Erde tut, wirkt sich auch in den materiellen Formen, in
den Planeten, aus. Eine Riesenumwandlung ist im Gange durch die
Christus-Atmosphäre, denn es geht kein Wort der Wahrheit verloren; es geht kein
göttlicher Gedanke, keine innere Empfindung verloren. Sein Wort geht nicht
verloren, und Er spricht seit nahezu 28 Jahren. Die Christus-Atmosphäre baut
sich auf, und über die Christus-Atmosphäre: ein neuer Himmel und eine neue Erde. Der Anlass, erneut auf die Botschaft an den Vatikan hinzuweisen, sind Äußerungen des katholischen Kirchenoberhauptes in der Vorweihnachtszeit 2002 zum angeblichen Schweigen Gottes. Nachfolgend eine Zusammenfassung und Kommentierung des Ereignisses.
Der Papst
kapituliert – Kenner der kirchlichen Lehre sind es gewohnt, dass sie dem gesunden Menschenverstand und den geltenden Regeln der Logik vieles zumutet – von der Jungfrauengeburt bis zur magischen Verwandlung von Brot in das Fleisch des Erlösers, von der Zeugung einer unsterblichen Seele durch sterbliche Menschen, bis hin zu der Annahme, Gott sei die Liebe, aber würde dennoch den größten Teil der Menschheit ewig verdammen. Es gab Kirchenlehrer, die aus der Not solcher Widersprüche eine Tugend machten und trotzig erklärten: »Gerade weil es absurd ist, glaube ich es.« Doch da sind offenbar immer noch Steigerungen möglich, wie jüngst der Papst und einer seiner Kardinäle bewiesen. Ausgerechnet der Mann, der seit 25 Jahren als »Stellvertreter
Gottes auf Erden« auftritt, erklärt Ende 2002 einer in die größte
Not ihrer Geschichte geratenen Menschheit: Gott schweigt. Er hat sich,
angewidert vom Verhalten der Menschen, zurückgezogen und sich in Seinen Himmel
eingeschlossen. Die so genannte Christenheit nahm diese Worte ohne Aufschrei
hin, obwohl sie auch für gläubige Schafe der kirchlichen Herde ein Alarmsignal
sein könnten, im Grunde eine Bankrotterklärung ihres obersten Führers, der als
Stellvertreter eines angeblich angewiderten Gottes eigentlich abdanken müsste. Ist ein »Rückzug Gottes« möglich? Wer an einen »Rückzug Gottes« denkt, verwechselt Gott offenbar
mit dem bärtigen alten Mann aus Kindertagen, der gütig oder drohend kommt und
geht und, wenn es sein muss, auch beleidigt ist und sich in »seinen Himmel
einschließt». Diese Projektion menschlichen Verhaltens ist nicht zuletzt eine
Folge kirchlicher Theologie: Sie reduziert Gott auf ein personales Wesen, das
die Welt und alles, was für unsere Augen sichtbar existiert, aus dem Nichts
geschaffen hat und dieser Schöpfung »gegenübersteht«. Die Vorstellung lautet:
Dort ist Gott und hier sind wir mit unserem Planeten, den Mineralien, Pflanzen
und Tieren - alles Dinge, die aus dem Nichts entstanden sind und nun für sich
selbst existieren. Allzumenschlich, um nicht zu sagen besonders infantil ist auch die Vorstellung, Gott würde sich gar »angewidert« zurückziehen. Der Vater-Mutter-Gott als die Manifestation des Allgeistes kann gar nicht beleidigt oder angewidert sein. Das Absolute ist von der Relativität irdischer Ursachen und Wirkungen frei. Gott hat nicht die Türen verrammelt, um sich schmollend einzuschließen, sondern die Menschheit hat sich vor Ihm verbarrikadiert und Seine Gegenwart aus dem Bewusstsein verloren. Anstatt den Rückzug Gottes zu beklagen, müsste der Papst seine Kirche anklagen, die Gott den Menschen verleidet hat – durch ihre blutige Geschichte, durch ihre absurde Theologie, durch ihre Verdammungsurteile, durch ihren täglichen Verrat an der Bergpredigt Jesu. Wo ist die Kirche, die ihre Reichtümer an die Armen verteilt, um den Hunger der Welt zu stillen? Wo ist die Kirche, die Kriege nicht nur von Fall zu Fall, sondern ein für allemal verurteilt, wie es Jesus von Nazareth tat, als Er jeden warnte, zum Schwert zu greifen, um nicht durch das Schwert umzukommen? Es ist eine verkehrte Welt, wenn der Papst ausruft: »Schlimmer als Schwert und Hunger ist das Schweigen Gottes!« Gerade weil seine Institution stets mit dem Schwert aufs Engste verbunden war, wurde die Menschheit der Gegenwart Gottes entfremdet, was nunmehr als »Schweigen Gottes« missverstanden wird. Literaturhinweis zum Thema: »Das ist
Mein Wort«, Verlag DAS WORT, z. B.: S. 369 ff, S. 599 ff, S. 1012 ff; siehe auch
http://www.das-wort.com/deutsch/buecher/s007de_beschr.html
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